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====== Irgendwas Besonderes? ... ======
Montag, 25. März 2019. Das Zentrum des Neuen Testaments ist das Kreuz von
Jesus. Worum geht es? Es war etwa im Jahr 30 unserer Zeitrechnung. als ein
Jude namens Yeshua (Jesus) in Jerusalem gekreuzigt wurde. Er kam in Konflikt
mit den Autoritäten seiner Zeit, und wurde zum Tode Verurteilt von den
römischen Autoritäten.
Wie viele Menschen sind aus unterschiedlichen Gründen gestorben. Wie viele
wurden mit der Zeit getötet? Was sollte an diesem einen Tod besonderes
sein?
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** Text von 500 Jahren vorher ... **
Das Besondere hier ist dass der Tod von Jesus mit den jüdischen Schriften
verbunden wurde. Menschen, die mit Jesus waren, haben eine klare Linie
gezogen von dem, was beim Propheten Jesaja geschrieben steht über den
kommenden Diener Gottes. In Jesaja 53 heißt es:
1 Wer hat unserer Botschaft geglaubt? Wem wurde der mächtige Arm des Herrn offenbart? 2 Er wuchs vor ihm auf wie ein Spross; er entsprang wie eine Wurzel aus trockenem, unfruchtbarem Land. Sein Äußeres war weder schön noch majestätisch, er hatte nichts Gewinnendes, das uns gefallen hätte. 3 Er wurde verachtet und von den Menschen abgelehnt - ein Mann der Schmerzen, mit Krankheit vertraut, jemand, vor dem man sein Gesicht verbirgt. Er war verachtet und bedeutete uns nichts. 4 Dennoch: Er nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Schmerzen. Und wir dachten, er wäre von Gott geächtet, geschlagen und erniedrigt! 5 Doch wegen unserer Vergehen wurde er durchbohrt, wegen unserer Übertretungen zerschlagen. Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben. Durch seine Wunden wurden wir geheilt!
(aus Jesaja 53)
Die alttestamentlichen Texte, interpretiert als Texte über Jesus, hatten
eine klare Botschaft. Sein Tod war kein Zufall. Es war kein Unfall. Es war
nicht nur etwas, das die römischen Autoritäten verursacht haben. Noch
wurde er von den Juden verursacht. Es war Gott selbst, der in diesen
Ereignissen am Werk war.
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** Konsequenzen ...**
Es heißt der Tod von Jesus war heilend für die Menschheit. Die Verse oben
sagen dass sein Tod Frieden bringt. Er ist in der Vergangenheitsform
geschrieben: dieser Tod hat uns Frieden gebracht. Als ob dieses zukünftige
Ereignis - aus der Perspektive des Propheten, der es über etwas schreibt,
was noch kommen soll - schon stattgefunden hat. Vergangenheit und
Zukunft und Gegenwart scheinen zu einer Einheit zu verschmelzen im
Licht der Ewigkeit!
Das Neue Testament wird diese Geschichte fortsetzen. Sie wird mit viel
mehr Detail kommen. Und es wird über die Auferstehung sprechen - darüber dass
Jesus wieder lebendig wird. Es wird über den Geist Jesu sprechen, dass
er zur Kirche kommt, zu den Glaubenden. Es wird über Leben sprechen in
seinem Geist.
Der Text, den wir hier vorliegen haben, spricht über das Leiden des
Dieners Gottes. Es spricht über seinen Kummer, seine Trauer, seinen Schmerz
und Tod. Es spricht auch über sein Leid für uns. Dieser Übergang ist von
besonderer Bedeutung. Wie kann es sein, dass jemand für uns leidet?
In der modernen Rechtssprechung ist Schuld immer persönlich. Wir müssen
bezahlen. Wenn du Geld bezahlen musst, dann kann das natürlich auch
jemand anderes übernehmen. Aber wie ist das mit Gefängnis? Ich kann nicht
für jemanden anderen ins Gefängnis gehen. Hier hören wir vom Tod, der
für andere erlitten wird. In Jesus geschieht etwas sehr wichtiges. Etwas
weitreichendes wird der Menschheit angeboten: stellvertretende
Strafe und Tod. Eine Versöhnung einer verlorenen Beziehung. Da ist viel
mehr hier, worüber sich das Nachdenken lohnt ...
(Roland Potthast)
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