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jn_de_2020_01_02

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 1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. 4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.  1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. 4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 
 </color> (Joh 1, 1-4) </color> (Joh 1, 1-4)
 +
 +Wenn wir über unser Leben sprechen, über das was wir hoffen und nach
 +dem es uns verlangt, über unsere Ängste und Herausforderungen, dann ist
 +es gut, unsere Diskussion auf etwas solides und nachhaltiges zu stützen. 
 +Es ist nötig, unser Leben auf etwas zu bauen, welches einen soliden
 +Grund bildet. 
 +
 +Gott ist der ewige Gott. Er wurde nicht geschaffen. Er ist. Die Zeit
 +setzt ihm keine Schranken. Er ist über der Zeit. Er ist auch in der Zeit,
 +handelt in unserer Welt, in unserem Leben. Da alles von ihm geschaffen
 +ist, war er "am Anfang". Aber Gott ist drei in einem. Da ist "das Wort".
 +Dieses Wort war Gott. Und es war "mit Gott". Johannes kommuniziert 
 +eine Beziehung von Einheit und Gemeinschaft, wir wir kaum verstehen oder
 +uns vorstellen können. Er spricht über das, was die Bibel "Gott, den
 +Vater, und Gott, den Sohn" nennt. Gott in sich ist Beziehung. Gott in 
 +sich ist Kommunikation. Gott in sich ist Liebe, Hingabe, Gemeinschaft. 
  
 {{ 2017_01_13_2.jpg}} {{ 2017_01_13_2.jpg}}
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 ** Der Sohn ...** ** Der Sohn ...**
  
 +Das Johannes Evangelium bleibt nicht stehen bei Gott am Anfang. Es 
 +erzählt eine weitere und wichtige Geschichte. Es spricht über das Wort,
 +das Fleisch wurde: 
  
 <color #aa0000> <color #aa0000>
Line 44: Line 63:
 </color> (Joh 1, 14) </color> (Joh 1, 14)
  
 +Gott wurde Fleisch und lebte unter uns. Gott möchte mit uns sein, mit
 +dir und mit mir. Das war so, als Jesus lebte, vor 2000 Jahren. Es ist 
 +auch heute wahr, auch wenn er heute mit uns nicht als Sohn in menschlicher
 +Form lebt, sondern durch den Heiligen Geist, der zu allen kommt, die
 +an den Sohn glauben. 
 +
 +Johannes spricht über die "Herrlichkeit Gottes". Er spricht über 
 +besondere Charaktereigenschaften des Sohnes. Gnade und Wahrheit sind 
 +hier benannt. Gnade ist eine Handlung aus freier Wahl, aus Liebe
 +und Freundlichkeit. Sie ist eine Handlung, für die nicht bezahlt wird
 +und dessen Zweck das Wohlergehen dessen ist, der Gnade empfängt. 
 +Wahrheit bedeutet, dass Wort und Realität in Resonanz sind. Es 
 +bedeutet, dass Intention und Zweck der Rede rein sind und transparent
 +und ohne irgendwelchen Betrug. 
  
 +Es ist gut, das Jahr 2020 damit zu beginnen, auf Gott am Anfang zu 
 +sehen, als denjenigen, der Gemeinschaft ist des Vaters, des Sohnes und
 +des Heiligen Geistes. Hier, wenn wir uns Gott zuwenden, finden wir
 +großartige Dinge, wir finden Ursprung und Sinn. Lass uns diesen 
 +Ursprung und Sinn ausarbeiten, im neuen Jahr!
 (Roland Potthast) (Roland Potthast)
  
jn_de_2020_01_02.1577951057.txt.gz · Last modified: 2020/01/02 08:44 by potthast