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Gerechtigkeit II: den Armen geben ...
Donnerstag, 1. April 2020. Guten Morgen! Wir sind noch bei den Zeilen aus Matthäus 6, wo Jesus über Recht und Gerechtigkeit spricht in Form der Hilfe für Menschen in Not.
Lass uns die Handlungen aufgreifen, die hier diskutiert werden. Bisher haben wir über den Rahmen gesprochen. Wir haben das Handeln selbst nicht berührt, auf das sich Jesus hier bezieht. Er spricht über das “denen geben, die in Not sind” (Almosen). Viele ethische Systeme auf diesem Planeten kennen das Ziel, den Bedürftigen zu geben. Aber warum? Und wie?
Im politischen Bereich gibt es eine beständige Diskussion über die Art der Hilfe, die einzelnen Menschen oder ganzen Staaten gegeben werden sollte. Es gibt einen Konflikt zwischen individueller Hilfe zu einem bestimmten Zeitpunkt, und den Prozessen, die diese Hilfe beeinflusst oder sogar in Gang setzt.
Liebe deinen Nächsten …
Aber lass uns zunächst den Bibelabschnitt noch einmal lesen:
Habt aber acht, dass ihr eure Gerechtigkeit nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel. 2 Wenn du nun Almosen gibst, sollst du es nicht vor dir ausposaunen, wie es die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Gassen, damit sie von den Leuten gepriesen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 3 Wenn du aber Almosen gibst, so lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, 4 auf dass dein Almosen verborgen bleibe; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten. (Matthäus 6, 1-4)
Die ganze Bibel betrachtet das Geben an die Bedürftigen als hohes Ziel. Es ist verwurzelt im Charakter Gottes. Gott ist Liebe. Er ist der große Liebhaber. Er möchte geben und er gibt, Tag für Tag. Er unterhält die Umwelt für die menschliche Rasse, welche sie nutzen kann um Früchte wachsen zu lassen, um Häuser zu bauen, um kreativ zu sein in Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Er gibt das Umfeld, wo Menschen arbeiten können, wo sie Pläne machen können und diese ausführen. Und er gibt die Freiheit, in dieser Welt zu handeln nach unseren eigenen Entscheidungen und Präferenzen.
… wie dich selbst …
(Roland Potthast)




