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jn_de_2018_05_28

English Version | Wiki Start | Themen Kollektion ix

Menschen und unsere Welt ...

Montag, 28. Mai, 2018. Es ist Teil des menschlichen Lebens, dass wir versuchen zu verstehen wer wir sind, woher wir kommen, wohin wir gehen. Wir suchen nach Einsicht und Orientierung, wir suchen nach zeitlicher und räumlicher Perspektive für unser Leben. Und wir wollen wissen, was wir erwarten können, wir handeln basierend auf Willen, Gefühlen, Instinkten, Vernunft und einem grundlegenden Verständnis von unserer Welt.

Aber was ist Teil dieser Welt? Was ist unsere Vorstellung von all diesem? Die menschliche Geschichte hatte immer verschiedene Bestandteile bei unserem Verständnis dieser Welt. Lass uns da hinein sehen, und auch versuchen, die Rolle des Glaubens für das menschliche Leben zu verstehen.

Die Welt wie sie ist …

Menschen haben immer gewusst, dass diese Welt Gesetzen folgt. Wir nutzen die Naturgesetze von morgens bis abends. Wir atmen Luft, wir nutzen unsere Augen und Ohren, wir arbeiten mit der Schwerkraft und mit Bewegung, mit der Abfolge von Tag und Nacht, von Sommer und winter, von Frühling und Ernte.

Gleichzeitig haben Menschen immer schon die geistliche Welt ernst genommen. Das kann man zurück verfolgen bis in die früheste menschliche Geschichte. Der Glaube an Gott, an die geistige Welt, war in der menschlichen Geschichte immer stark. Aber verstehen wir die Religionen? Es gibt die Religionswissenschaft, die versucht die Gesetze und Logik des religiösen Glaubens zu beschreiben. Kann sie die Wahrheit von dem unterscheiden, was falsch ist? Hat sie diese Art von Kategorie überhaupt? Oder ist sie eine atheistische Wissenschaft, die Phänomene beobachten kann, aber im wesentlichen blind ist für die Gültigkeit von Inhalt oder für seine Realität? Behalte diese Frage im Kopf, für spätere Diskussion …

Zuerst, lass uns in den Anfang der Bibel hinein sehen. Die jüdische und christliche Weltsicht sieht Gott am Anfang. Er ist der Schöpfer des ganzen Universums, des Himmels und der Erde. Schau in Genesis 1 hinein, in das erste Buch des Mose:

1 Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. 2 Die Erde aber war wüst und öde, finster war es über den Wassern. Und der Geist Gottes schwebte über der Wasserfläche. 3 Da sprach Gott: »Es soll Licht entstehen!«, und es entstand Licht. (1. Mose 1)

Mein Glaube …

Christlicher Glaube ist die Einladung, Gott als persönliches Gegenüber zu entdecken. Gott ist der Ursprung und die Quelle von allem, was ist. Er ist persönlich, er möchte zu dir sprechen, eine Beziehung mit dir haben, dein Partner sein, dein “himmlischer Vater”. Viele Ausdrücke, Bilder und Sätze werden genutzt, um diese Art der Beziehung zu beschreiben.

Für Menschen heute ist es möglich, ihr Leben ohne Gott zu leben. Das war immer schon so. Wir sehen Leben ohne Gott in den frühesten menschlichen Manuskripten. Wir finden auch den Kampf um den Glauben in diesen Manuskripten. Es ist sehr spannend! Warum? Da dieser Gott, der in der Bibel beschrieben wird, heilig ist. Wir finden eine Einsicht in diesen Büchern, die von Anfang an - so lange du menschliche Geschichte zurückverfolgen kannst - das Bild eines heiligen Gottes kommuniziert, der alles begann.

Gerechtigkeit und die Fähigkeit, Ideen und Handlungen zu beurteilen, ist eine der charakteristischen menschlichen Eigenschaften. Die Vorstellung von einem heiligen Gott ist stark verbunden mit dieser Fähigkeit. Wir wissen, was Wahrheit ist. Wir kennen Gerechtigkeit. Wir kennen Liebe. Wir wissen, was Verlässlichkeit und Fürsorge sind. Wir kennen auch Hass, Ignoranz und Gewalttätigkeit. Wir wissen all das aus menschlicher Erfahrung. Die biblischen Bücher haben eine klare Sicht auf die Rolle Gottes in all diesem.

Du kannst mit einer vollständig agnostischen oder sogar atheistischen Weltsicht beginnen. Für mich ist das kein Problem - ich selbst habe meine geistliche Reise mit grundlegenden Fragen und ohne viele Annahmen begonnen. Aber dann, lass uns entdecken, was über Gott in der Bibel gesagt ist. Lass uns entdecken, worum es beim Glauben geht - nicht einem verdrehten merkwürdigen Bild des Glaubens, sondern bei der biblischen Vorstellung von Glauben, Vertrauen, wahrer Demut und wahrem Erbarmen. Und dann lass uns fragen, was real ist, was die Realität uns zu bieten hat. Wir könnten dabei auch entdecken, dass diese Schöpfung mehr ist als eine Sammlung von Naturgesetzen, dass da dieser Gott ist, der in den biblischen Büchern verkündet wird. Und wir könnten etwas unglaubliches und fantastisches entdecken … komm und beginne diese Entdeckungsreise! (Roland Potthast) ... weitere Texte

jn_de_2018_05_28.txt · Last modified: 2018/05/28 08:20 by potthast