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jn_de_2019_01_14

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Glaube: Höre und Handle ...

Montag, 14. Januar 2019. Wie bekommst du Zugang zum Glauben? Wie kannst du herausfinden, worum es dem Glauben geht und ob er solide und echt ist, oder nur eine Illusion? Wie funktioniert das? Was kannst du erwarten? Da sind genug Menschen heute - und es gab sie immer - die denken dass der Glaube nur eine persönliche Meinung ist, die nicht viel mit der Realität gemein hat. Einige denken, der Glaube ist nur ein Mechanismus für einige Leute, um mit ihrer Angst fertig zu werden, oder um Hilfe zu suchen in einer metaphysischen Welt, statt sich zu fokussieren und zu konzentrieren hier in dieser Welt, und die Dinge zu ändern.

Wertvoller Glaube …

Vielleicht magst du in das Neue Testament hinein schauen, um herauszufinden, worum es beim biblischen Glauben geht. Bleibe nicht bei etwas, das du von irgendeiner Quelle gehört hast, sondern schau selbst in das Original hinein. Der Kern des Neuen Testaments sind die Evangelien.

Wie funktioniert das mit dem Glauben? Im Neuen Testament kommt der Glaube aus dem Hören. Glaube kommt von der Begegnung mit Jesus. Nichts weniger kann der Ursprung von Glaube sein. Du kannst nicht in der dünnen Luft glauben. Du kannst keinen nachhaltigen Glauben entwickeln, wenn du keine Basis des Glaubens hast. Lass uns in das Evangelium nach Lukas hinein lesen, in Kapitel 6:

46 Warum nennt ihr mich also `Herr´, wenn ihr nicht tut, was ich sage? 47 Ich sage euch, wie es ist, wenn jemand zu mir kommt, auf meine Worte hört und danach handelt. 48 Das ist wie bei einem Menschen, der ein Haus mit festem Fundament auf einen Felsen baut. Wenn es dann zu einer Überschwemmung kommt und die Wellen gegen das Haus schlagen, steht das Haus fest, weil es solide gebaut wurde. 49 Wer aber hört und nicht danach handelt, gleicht einem Menschen, der ein Haus ohne Fundament baut. Wenn dann die Flut kommt, stürzt das Haus ein, und es bleibt nichts als ein Trümmerhaufen.« (Lukas 6, 46ff)

Der klare Prozess hier ist: höre zuerst, dann tue, dann werde reif!

Höre und Tu …

Der Prozess des christlichen Glaubens ist sehr aufregend. Es geht immer mit einer Suche los. Wenn du nicht offen bist, wenn du nicht wissen willst, wenn du nicht Gott suchst, dann gibt es keinen Weg in den Glauben. Aber wenn du offen bist, dann können immer noch viele Dinge kommen. Du kannst von vielen Zielen abgelenkt sein, von vielen attraktiven Teilen des Lebens, von vielen Mächten.

Jesus spricht darüber, seine Worte zu hören. Du findest seine Reden in den Evangelien des Neuen Testaments, aber auch in vielen Briefen der Apostel. Du findest sie in den Worten der Propheten des Alten Testaments. Es ist alles das Wort Gottes in Vater, Sohn und heiligem Geist.

Und dann musst du tun, was du verstehst. Wenn du verstehst, dass du beten solltest, dann beginne zu beten. Wenn du die Wahrheit Gottes verstehst, dann beginne, wahrhaftig zu werden. Wenn du seine Liebe verstehst, dann beginne zu lieben. Wenn du seine Gerechtigkeit verstehst, dann bitte ihn um Vergebung. Und sei selbst vergebend, mit vollem Maß!

Du kannst nur verstehen, soviel du tust. Du kannst nur halten und gehalten werden mit dem, was du hörst und tust. Entweder bewegst du dich hinein in echte Jüngerschaft, und wirst zum Christen so wie Jesus uns aufgerufen hat zu sein, oder du verlierst alles, und driftest in etwas Merkwürdiges hinein, und gehst mit der Zeit völlig verloren. Einige Menschen haben Gründe, warum sie nicht in den Glauben hineingehen wollen. Sie finden viele Hinderungsgründe, beginnen, hier und dort zu argumentieren. Die wahren Gründe mögen andere sein, manchmal ethische, manchmal ein verbittertes Herz. Andere dagegen möchten von Jesus geheilt werden. Sie öffnen ihr Herz und kommen zu ihm. In ihm gibt es viel Freude, Vergebung, Wahrheit und Liebe ohne Maß. In ihm sind wir zu Hause angekommen. (Roland Potthast) ... weitere Texte

jn_de_2019_01_14.txt · Last modified: 2019/01/14 09:20 by potthast