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jn_de_2017_09_07

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Donnerstag, 7. September, 2017. Als Menschen müssen wir zuerst dafür sorgen, dass unsere primären Bedürfnisse gedeckt sind. Da geht es um Wasser, um Nahrung, um Kleidung, um Unterkunft. Dann benötigen wir Gemeinschaft. Und weiter brauchen wir Sinn und Ziel. All dieses sind primäre Bedürfnisse, du kannst ohne sie nicht leben.

Unsere Bedenken …

Klar, wir müssen unsere primären Bedürfnisse bedenken. Da geht es zuerst um uns selbst, um unsere eigene Person. Dann geht es um unsere Familie, um diejenigen, die von uns abhängig sind, und um unsere Partner. Und es geht um die Umgebung, in der wir leben, und für die wir verantwortlich sind. Das kann unsere Firma sein, oder unsere Einrichtung, oder auch unsere Kirche. Geht es allem gut? Können wir die Rechnungen bezahlen? Haben wir jemanden zum Reden? Wissen wir, wozu wir leben?

Jesus nimmt dieses Bedenken unserer Primärbedürfnisse auf in seiner berühmten Rede auf dem Berg (Matthäus 5-7). Lass uns dieses lesen und darüber nachdenken, es ist wichtig, darauf zu hören:

25 Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer tägliches Leben - darum, ob ihr genug zu essen, zu trinken und anzuziehen habt. Besteht das Leben nicht aus mehr als nur aus Essen und Kleidung? 26 Schaut die Vögel an. Sie müssen weder säen noch ernten noch Vorräte ansammeln, denn euer himmlischer Vater sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel wichtiger als sie. 27 Können all eure Sorgen euer Leben auch nur um einen einzigen Augenblick verlängern? Nein. 28 Und warum sorgt ihr euch um eure Kleider? Schaut die Lilien an und wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und nähen sich keine Kleider. 29 Trotzdem war selbst König Salomo in seiner ganzen Pracht nicht so herrlich gekleidet wie sie.

30 Wenn sich Gott so wunderbar um die Blumen kümmert, die heute aufblühen und schon morgen wieder verwelkt sind, wie viel mehr kümmert er sich dann um euch? Euer Glaube ist so klein! 31 Hört auf, euch Sorgen zu machen um euer Essen und Trinken oder um eure Kleidung. 32 Warum wollt ihr leben wie die Menschen, die Gott nicht kennen und diese Dinge so wichtig nehmen? Euer himmlischer Vater kennt eure Bedürfnisse. 33 Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht. 34 Deshalb sorgt euch nicht um morgen, denn jeder Tag bringt seine eigenen Belastungen. Die Sorgen von heute sind für heute genug. (aus Matthäus 6)

Ein anderes Spiel …

Jesus öffnet ein anderes Spiel für jene, die an Gott Glauben, an seinen Vater. Er macht einen Unterschied zwischen den Heiden - die Gott nicht kennen - und den Glaubenden. Er spricht über einen sorgenden Vater. So sieht er Gott. Gott sorgt sich um uns, die ihn kennengelernt haben. Und er wird das geben, was wir benötigen!

Was ist es, das uns Jesus als Sicherheit anbietet? Worauf beruht sein Versprechen? Es ist nur auf die Liebe und den Charakter Gottes gebaut. Nichts anderes ist nötig. Er weist nicht auf die Werte, die seine Jünger ihr eigen nennen. Er zeigt auf die Natur, auf Blumen. Pflanzen haben kein Eigentum. Vögel besitzen nichts. Jesus möchte unsere Perspektive verändern: von den Sorgen und dem Blick auf unsere Probleme zu einem Blick auf seinen sorgenden Vater. Er versorgt.

Können wir loslassen? Können wir unser Vertrauen Gott geben, und ihn tun lassen? Können wir sein Reich, seine Liebe, seine Gerechtigkeit, seine Wahrheit, in das Zentrum unseres Lebens stellen? Können wir frei werden in seiner Gegenwart und seinem Licht? Dann werden wir erfahren, dass all seine Versprechen wahr sind, dass er da ist, und dass er, in der Tat, ein sorgender Vater ist, der uns in fantastischer Art hilft! (Roland Potthast) ... weitere Texte

jn_de_2017_09_07.txt · Last modified: 2017/09/07 08:20 by potthast