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jn_de_2019_03_28

English Version | Wiki Start | Themen Kollektion ix

Prinzen und Diener ...

Donnerstag, 28. März 2019. Es gibt viele Auseinandersetzungen in der Politik. Aber es gibt auch viel Kampf wenn du in einer Firma arbeitest, oder wenn du etwas in irgendeiner anderen Gemeinschaft erreichen willst. Wo immer Menschen zusammen sind, haben sie unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Präferenzen, unterschiedliche Talente und Fähigkeiten, eine andere Fähigkeit zur Ausdauer … viele unterschiedliche Dinge.

Wie arbeiten wir zusammen? Manchmal funktioniert es einfach. Wenn die richtigen Charaktere an einen Tisch kommen, dann können sie leicht einen Weg finden, zusammen zu arbeiten, ihre persönlichen Stärken zu investieren und große Dinge zu tun! Aber es kann auch anders sein …

Eifersucht …

Manchmal findest du viel Kampf in Beziehungen, den du nicht vermeiden kannst. Es wäre großartig, wenn du einfach alle in Frieden lassen könntest, die andere Vorstellungen haben als deine, wie man zusammenarbeiten kann. Aber das ist nicht immer möglich. Oft sind wir aneinander gebunden, entweder durch unseren Beruf, oder in der Kirche oder woanders. Was tun?

Der Apostel Paulus schreibt in seinem ersten Brief an die Korinther über Auseinandersetzungen in der Kirche:

1 Liebe Brüder, als ich bei euch war, konnte ich nicht so mit euch reden, wie ich es mit Menschen, die im Glauben gewachsen sind, getan hätte. Ich musste mit euch reden, als würdet ihr noch zu dieser Welt gehören oder als wärt ihr kleine Kinder im Glauben1. 2 Ich musste euch mit Milch ernähren statt mit fester Nahrung, die ihr noch nicht vertragen hättet. Und ihr könnt sie wohl auch jetzt noch nicht zu euch nehmen, 3 denn ihr lasst euch noch von eurem alten Ich beherrschen. Ihr seid eifersüchtig und streitet miteinander. Beweist das nicht, dass ihr noch von euren eigensüchtigen Wünschen beherrscht werdet? Ihr benehmt euch wie Menschen, die nicht dem Herrn angehören. 4 Wenn einer von euch erklärt: »Ich bin ein Anhänger von Paulus«, während der andere sagt: »Ich gehöre zu Apollos«, handelt ihr da nicht wie Menschen, die Christus gar nicht kennen? 5 Wer ist denn Apollos und wer ist Paulus, dass ihr euch unseretwegen streitet? Wir sind doch nur Diener. Durch uns hat Gott euch zum Glauben geführt; jeder von uns tat die Arbeit, die der Herr ihm auftrug. 6 Meine Aufgabe bestand darin, den Samen in eure Herzen zu pflanzen, und Apollos hat ihn bewässert; aber es war Gott - nicht wir -, der ihn wachsen ließ. 7 Wichtig ist nicht der, der pflanzt oder bewässert, wichtig ist Gott, denn er lässt den Samen wachsen. (aus 1 Kor 3)

Wie kommen wir in einen Zustand, wo wir gemeinsam in Frieden arbeiten und leben können? Nach Jahren der Arbeit sowohl in Kirchen, christlichen Projekten und mit kleine und großen Gruppen im Beruf würde ich sagen, es ist eine Herausforderung und bleibt eine Herausforderung. Menschen sind einfach sehr unterschiedlich! Aber es gibt einige grundlegende Punkte, die dir persönlich viel helfen können …

Sei ein Diener …

Schauen wir uns Jesu an. Von ihm wird gesagt, er sei Gott, der Mensch wurde. Er verstand sich selbst als Diener. Natürlich, er war der Master - er hat das seinen Jüngern kommuniziert. Aber als Leiter handelte er als Diener. Er nannte seine Jünger sogar 'Freunde'. Er versuchte, eine neue Art von Beziehung zu etablieren, indem er sich selbst als Beispiel gab.

Als Menschen, und insbesondere als Glaubende, sind wir Söhne und Töchter Gottes durch den Glauben an Jesus. Wir sind erhoben zu einer sehr wertvollen Position: Söhne und Töchter des Höchsten. Es ist uns gesagt, dass er heilige Geist uns befähigt, die Wahrheit zu kennen, und in der Wahrheit zu handeln, und in der Wahrheit zu leben. Gleichzeitig sind wir aufgerufen, Jesus zu folgen. Wir sind aufgerufen, Diener zu werden, so wie er die Wahl traf, ein Diener zu sein. Wir sind aufgerufen, unsere eigene Wahl zu treffen, um das in unserem Leben Realität werden zu lassen.

Die Balance gleichzeitig Prinz und Diener zu sein trägt in sich ein tiefes und fantastisches Wunder. Als Diener können wir allen anderen Priorität geben. Als Prinz und Prinzessin können wir den unglaubliche Wert erkennen und annehmen, den Gott in unser eigenes Leben und unsere Existenz legt, so wie er es mit allen anderen Prinzen und Prinzessinnen tut, mit allen Menschen! Der heilige Geist ist da, um uns durch dieses praktisch zu leiten, Tag für Tag … (Roland Potthast) ... weitere Texte

jn_de_2019_03_28.txt · Last modified: 2019/03/28 09:32 by potthast